Der Weinkeller, unser Herzstück

Das über das ganze Jahr mit viel Liebe und grossem Aufwand erschaffene Potential der Trauben mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen muss nun im Keller möglichst schonend befreit und in den jungen Wein überführt werden. Besonders wichtig ist uns, das Terroir, die Lagen, die Böden, das Mikroklima, das Jahr und natürlich auch die Handschrift des Winzers zu widerspiegeln.

Dazu setzen wir sowohl auf traditionelle Verfahren, wie auch auf modernste Technik und Biotechnologie. Bis 800 Substanzen kann ein Wein enthalten und jedes Jahr ist die Zusammensetzung anders, kein Jahr ist wie das andere. Der Weinmacher muss neben den modernen Analysegeräten vor allem seinen Sinnen und Erfahrung vertrauen. Wir suchen deshalb jedes Jahr neue Wege, das bisher Erreichte noch weiter zu verbessern, zu verfeinern, jedoch ohne den Jahrgangscharakter zu verfälschen. Wein bleibt also immer spannend!

Wir keltern für uns selber aus aktuell 15 Rebsorten rund 20 verschiedene Weine. Ob zum Apéro, zu Fleisch, Käse, mediterranem oder asiatischem Essen, ob zur Vorspeise oder zum Dessert, wir haben die passenden Begleiter. Aus der genialen Sorte Pinot noir können wir übrigens bis zu 13 verschiedene Weine keltern! Eine der grössten Leidenschaften von uns sind die edelsüssen Dessertweine wie Trockenbeeren, Eiswein oder auch Likörweine (Porttyp).

Für Dritte keltern wir nochmals fast so viele Weine und Spezialitäten, was unsere Erfahrungen mit weiteren spannenden Sorten wie Zweigelt, Merlot oder Seyval blanc nochmals erweitert.

 

Begriffe

Batonnage
Bezeichnung für eine Weinbereitungs-Methode, bei der nach Ende der Gärung der Wein längere Zeit auf dem Geläger (Hefesatz, französisch „lie“) belassen wird. Die französische Bezeichnung lautet „sur lie“ oder „tirage sur lie“. Diese Methode war laut Cato dem Älteren (234-149 v. Chr.) schon den Römern bekannt. Dadurch wird die malolaktische Gärung (BSA) begünstigt und es gelangen zusätzliche Geschmacksstoffe wie Mannoproteine und Polysaccaride in den Wein. Dieser bekommt einen angenehmen Hefeton, mehr Fülle und behält seine Frische. Die Dauer richtet sich nach der Art des gewünschten Weines, kann aber über mehrere Monate oder auch länger erfolgen (bei Schaumwein in der Flasche bis Jahrzehnte).

Barriqueausbau
Wenn kräftige Weine statt im Tank in diesen traditionellen Kleinfässern von 225 bis 228lt gelagert werden, spricht man vom Barriqueausbau. Um ein Fass herzustellen, werden die Dauben mit der Hitze des Feuers gebogen und gleichzeitig etwas geröstet und somit aromatisiert. Die fertigen Barriques geben dem Wein später diese charakteristischen Würz- und Röstaromen ab. Man verwendet aber meistens nur 30-50% neue Fässer um die eigenen Weinaromen nicht zu überdecken. Man unterscheidet verschiedene Herkunftsgebiete und verschiedene Röststärken.

Terroir
Darüber streiten sich die Weisen noch immer. Aber im Allgemeinen versteht man darunter die Gesamtheit der Faktoren, die ein bestimmter Standort bietet, also Muttergestein, Unterboden. Nicht zuletzt ist aber auch die Handschrift des Winzers und Kellers sehr stark beteiligt.

mein Auge Doktor Stafford va onlinepillen.ch Doktor Quinn die Medizinfrau