Rebberge

Soll ich Ihnen etwas verraten? Wirklich guter Wein kann nur dort entstehen, wo Sorte, Boden, Lage und Mikroklima zueinander passen. Da, wo der Winzer mit Herzblut zur richtigen Zeit die richtigen Pflegemassnahmen trifft und mit Schweiss und Leidenschaft alles daran setzt, mit allem Fachwissen und tiefen Erträgen höchste Qualität zu erreichen. Erst so ist die Chance für grosse Weine gegeben.
Denn nicht etwa im dunklen Keller, sondern dort in der oft rauhen Natur liegt das Geheimnis und das Potential für die grossen Weine dieser Erde. Deshalb bewirtschaften wir unsere eigenen Weinberge, weil man erst mit den Jahren die Erfahrungen mit den Gegebenheiten, dem Boden, den Lagen, dem Mikroklima macht. Wir in Neftenbach haben zudem das Glück, dass unsere Rebberge an den verschiedensten Lagen mit unterschiedlichen Böden und Expositionen liegen. Deshalb können wir vom Frohhof jeder unserer vielen Rebsorten einen geeigneten Standort bieten. Und deshalb können wir auch eine solche Vielfalt an unterschiedlichen Weintypen keltern.

"Der beste Dünger für die Rebe ist der Fussabdruck des Winzers."

Sorten

Weisse Europäersorten:

Riesling-Silvaner (Müller Thurgau, Rivaner):

Über 100jährige weisse Rebsorte. Ergibt aromatische, elegante Weine für viele Gelegenheiten. Ab 2016 werden wir noch eine rote Variante im Anbau haben.

Roter Müller Thurgau

Brandneue Weissweinsorte die schon 1978 als Mutation aus R-S hervorging aber erst ab 2005 intensiver untersucht wurde und erst 2014 den EU-Status einer neuen Sorte bekommen hat. Wir haben sie 2015 importiert und ein Jahr später gepflanzt. Sie wird den NOBLE bereichern.

Pinot gris (Grauburgunder, Malvoisie):

Uralte Mutation des Pinot noir, kupferfarbene Trauben, extraktreicher, edler und oft fülliger Weisswein. 2014 versuchsweise in alten Barriques ausgebaut.

Gewürztraminer:

Beliebte Aroma-Spezialität mit typischer Rosen-Aromatik. Ertragsarm, ergibt aber wertvolle Weine, oft als Dessertweine gekeltert. Wir bauen ihn in alten Barriques und mit Batonnage aus.

Sauvignon blanc:

Der Weltbürger und eine der grossen drei Aromasorten der Welt. Gute Struktur, eigene Aromatik nach Holunderblüten, Cassis, eher jung zu trinken. Als Apéro und zu Meeresfrüchten gut geeignet.

Muscat Olivier und Muscat Ottonel:

Sehr aromatische Sorten der Muskatgruppe mit interessanten Aromen, im NOBILE enthalten. Wird in Zukunft noch weiter ausgebaut.

Rote Europäersorten:

Pinot noir (Blauburgunder, Spätburgunder):

Die Diva unter den Weinsorten, Rubinfarbig, beerige Fruchtigkeit, gute Struktur, feiner Gerbstoff. Wir können aus dieser Sorte über 10 verschiedene Weine keltern! Speziell erwähnenswert sind Blanc de noir, Federweiss, Rosé, Pinot noir classic, Auslesen, Barrique (DOMINUS), Trockenbeeren, Eiswein - im nota bene, CHAPUS No1 und ACHAT als Hauptsorte.

Gamaret (B13, Gamay X Reichensteiner):

Interessante Neuzüchtung der FA Agroscope Changins. Tiefrot, eher würzig, Brombeerenaromen, gut strukturiert. Mit ca. 10% Pinot noir als GRAVIS im Angebot.

Cabernet Dorsa:

Neue Kreuzung der FA Weinsberg D mit Blaufränisch X Dornfelder. Farbintensiv, Kirscharomatik. Kann deutlich gerbstoffintensiv gekeltert werden. Willkommene Bereicherung der kräftigen Rotweinpalette. Meist mit etwas Merlot im 1482.

DAKAPO:

Extreme Farbsorte. Selbst die Blätter scheinen rötlich! Eher neutral-fruchtig und wird deshalb meistens in Anteilen von 1-3% mit dem Pinot noir gekeltert um diesem eine tiefere Farbnuance zu verleihen.

PIWI oder interspezifische Sorten: Diese entstanden durch Kreuzung von krankheits- und reblausresistenten, amerikanischen Rebgewächsen mit europäischen Edelreben. Die Weine oft etwas rustikal. Für Bioweinbau ideal.

Maréchal Foch:

Alte tiefrote Sorte, wenig Tannine für eher jung trinkbare Weine. Füllung: Sortenrein und auch als Hauptsorte für den ‚1467’.

Cabernet noir:

Neuzüchtung von Valentin Blatter, Jura als VB 21/06. Ertragreich, muss stark reduziert werden. Tiefrot, extrakt- u. gerbstoffreich. Eignet sich gut für Barrique. Bei uns im 1467 ‚verheiratet’

RAC 32 0 9:

Züchtung des ehem. Direktors von Changins. Stellt hohe Lageansprüche. Tiefrot, kräftiger Gerbstoff. Durchaus sehr wertvoll. Sie wurde/wird im 1467 durch den Cabernet noir ersetzt.

Regent, Chancellor, Roesler:

Rote IWI-Sorten die wir irgendwann wieder entfernt haben, weil bessere Alternativen da waren oder um das Sortiment zu straffen und übersichtlicher zu halten.

 

Lagen, Böden und Terroir

Der Irchelzug ist einerseits ein Juraausläufer, aber auch ein Moränenhügel aus der letzten Eiszeit mit verschiedensten Bodentypen. Gute Wasserversorgung vom Irchel aber etwas viel Kalkanteil.

Wannental:

Relativ späte Lage, wenig geneigt (ca. 15%), und deshalb später reif. Bestockt mit frühreifem RxS und den Versuchssorten Muscat Olivier und M. Ottonel. Mischboden durch Auffüllung. Wird seit 2014 erneuert.

Terrassen (Löchli):

Sehr gute Steillage bis 50%, sandiger Boden. Ideal für Sauvignon blanc, unten mit Pinot gris und Gewürztraminer bestockt. Neigung gegen Südwesten (Abendsonne). Der RAC 32-0-9 wurde 2015 ausgerissen und durch Sauvignon blanc erweitert.

Wartberg oben (1467):

Eher schwach geneigt, lehmiger Boden für eher frühreife Rotweinsorten wie Maréchal Foch und Gamaret. Der Pinot noir dazwischen wurde 2014 durch die neue PIWI-Sorte Cabernet noir ersetzt.

Wartberg unten (1482):

Tiefgründiger eher magerer Boden. Heisse Steillage gegen Südost, mit Cabernet Dorsa bestockt.

Talgut:

Legendäre Lage mit Geschichte. Gegen Südost geneigt. Sehrandig-lehmiger Boden in sehr geschützter und heisser Muldenlage, bis 35% Neigung. Ideal für den Pinot noir. Im Westzipfel gedeihen Regent und Maréchal Foch.


Mikroklima Neftenbach
Durch die Südostlagen sind die Reblagen von Neftenbach am Fusse des Irchels geschützt gegen das Westwindwetter und gleichzeitig gegen die kalten Nordwinde. Im Wartberg ist es sogar trockener als im Dorf selbst.

 

DAKAPO:

Extreme Farbsorte. Selbst die Blätter scheinen rötlich! Eher neutral-fruchtig und wird deshalb meistens in Anteilen von 1-3% mit dem Pinot noir gekeltert um diesem eine tiefere Farbnuance zu verleihen.

PIWI oder interspezifische Sorten: Diese entstanden durch Kreuzung von krankheits- und reblausresistenten, amerikanischen Rebgewächsen mit europäischen Edelreben. Die Weine oft etwas rustikal. Für Bioweinbau ideal.

Maréchal Foch:

Alte tiefrote Sorte, wenig Tannine für eher jung trinkbare Weine. Füllung: Sortenrein und auch als Hauptsorte für den ‚1467’.

Regent:

Neuere deutsche Züchtung. In guten Lagen und bei guter Pflege kann er erstaunlich fruchtige und tiefrote Weine liefern. Auch für Cuveés gut geeignet.

RAC 32 0 9:

Züchtung des ehem. Direktors von Changins. Stellt hohe Lageansprüche. Tiefrot, kräftiger Gerbstoff. Durchaus sehr wertvoll. Im 1467 als zweite Hauptsorte. Wird 2015 durch den interessanteren Cabernet noir ersetzt.

Cabernet noir:

Neuzüchtung von Valentin Blatter, Jura als VB 21/06. Ertragreich, muss stark reduziert werden. Tiefrot, extrakt- u. gerbstoffreich. Eignet sich gut für Barrique. Bei uns im 1467 ‚verheiratet’

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